Gefakte Amtsschreiben, die der Belustigung dienen, haben eine lange Tradition. Dass ein solcher Fake auch für Werbezwecke genutzt werden kann, hat der Bremer Fotograf Phil Porter auf eindrucksvolle Weise gezeigt. Mit einem gefakten Blitzerbescheid wurden zahlreiche potentielle Kunden geworben. Der Aufwand für diese Aktion dürfte relativ gering gewesen sein, aber der Erfolg war groß.

Das lag nicht zuletzt daran, dass die meisten Menschen den Blitzerbescheid gelesen haben. Werbung landet oft ungeöffnet in der Post, aber in diesem Fall dürfte die Neugier größer gewesen sein. Der erste Schock ist schnell überwunden, wenn der Leser registriert, dass er in den Genuss eines Gutscheins kommt. Das ist eine hervorragende Idee, denn auf diese Weise wird die negative Aufmerksamkeit, die zunächst entsteht, in ein positives Erlebnis verwandelt.

Via: phil-porter.de

Autor

Christian

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