Mammut stellt Outdoorkleidung her. Das Schweizer Unternehmen ist in der einschlägigen Szene bekannt, aber die breite Masse kann zumindest in Deutschland mit diesem Markennamen nicht viel anfangen. Mit einer Guttenberg-Kampagne soll sich dies nun ändern. Der gescheiterte Polit-Gipfelstürmer wurde jedenfalls ungefragt zum Werbeträger gemacht. Dabei nutzte man aus, dass Guttenberg wohl des Öfteren Mammut-Kleidung trägt. Insofern war es nicht schwer, ein passendes Motiv zu finden.

 

Aus juristischen Gründen ist die Anzeige jedoch relativ harmlos geblieben. Die typische Schweizer Neutralität ist aber kaum geeignet, um eine derartige Werbung effektvoll in Szene zu setzen. Genau genommen würde sich eine solche Anzeige nur lohnen, wenn Guttenberg klagen würde. Aber dazu müssten wohl schärfere Geschütze aufgefahren werden. Vermutlich wird Guttenberg sich nicht auf ein weiteres juristisches Scharmützel einlassen. Auch wenn Mammut nach eigenen Angaben viel Resonanz erfährt, bleibt die Kampagne doch weit hinter den Möglichkeiten zurück.

via marketing-gui.de & m.ftd.de

Autor

Christian

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