Nicht erst seit dem Tod von Bin Laden ist bekannt, dass die Amerikaner wesentlich martialischer denken als die Europäer. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass Garmin in einem Werbeclip für Sportinstrumente einen Bezug zum Krieg herstellt. Für europäische Zuschauer ist allerdings schwer zu verstehen, wie ein Soldat und ein Läufer quasi gleichgesetzt werden können.

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Ästhetisch ist der Spot allerdings gelungen. Mit Anleihen aus modernem Computerspieldesign und dem Hollywood-Film Saving Private Ryan wird ein Szenario entwickelt, das an die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Botschaft, dass es sowohl im Sport als auch im Krieg um Ruhm gehe, ist in Amerika sicherlich überzeugend. In Europa kann man jedoch mit Krieg keine Waren verkaufen. Dafür ist die kollektive Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg zu groß.

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Autor

Christian

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