Bei Saatchi & Saatchi hatte man die „großartige“ Idee, für den Toyota Matrix eine ganz besondere virale Kampagne zu starten. Bei „Yourotheryou“ ging es darum, einem Freund einen Streich zu spielen. Dazu konnten die Teilnehmer den fiktiven Hooligan Sebastian Bowler mit Information zu einer bestimmten Person füttern. Daraufhin bekam die Zielperson diverse Fakemails, in denen z.T. heftige Drohungen formuliert waren.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=INTXow_vB08[/youtube]

Blöderweise hat eine Dame namens Amber Duick aus Los Angeles den „Spaß“ nicht verstanden und sich zu Tode geängstigt. Das Ergebnis war ein Schmerzensgeld von 10 Millionen Dollar. Kaum zu glauben, dass niemand die Risiken der Kampagne gesehen hat. Wer wildfremde Personen bedroht (“Gonna lay low at your place for a bit till it all blows over!“), muss damit rechnen, dass nicht jeder den Fake erkennt. Natürlich würde niemand zugeben, dass dies einkalkuliert war. Und hoffentlich war es das auch nicht.

via zweinullig.de

Autor

Christian

Schreibe einen Kommentar