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Greenpeace ist eine Umweltschutzorganisation, die schon häufig durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam gemacht hat. In jüngster Vergangenheit musste Nestlé erleben, wie eine Greenpeace-Kampagne zu einem großen Problem werden kann. Dabei ging es um Kitkat, den bekannten Schokoladenriegel. Ein Video von Greenpeace zeigt auf radikale Weise, wie angeblich der Kitkat-Riegel dazu beiträgt, dass die Orang-Utans in den indonesischen Regenwäldern ausgerottet werden.

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Für die Herstellung von Kitkat wird Palmöl benötigt. Um dieses zu gewinnen, werden z.T. die Lebensräume der Orang-Utans zerstört. Im Netz wurde die Kampagne „Ask Nestlé to give rainforests a break“ mit einer Webseite, Twitterfeeds und Beiträgen auf Nestlés Facebook-Fanbpage begleitet. Durch den geschickten Einsatz der Sozialen Medien wurden viele Menschen in kurzer Zeit mobilisiert. Nestlé reagierte wie schon viele Unternehmen in ähnlichen Fällen. Das Video wurde wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung von diversen Plattformen entfernt. Diese Aktion hatte allerdings nicht den gewünschten Erfolg. Der Streisand-Effekt sorgte dafür, dass eine Empörungswelle durch das Internet schwappte, die am Ende dazu führte, dass Nestlé den Rückzug antreten musste. In einer offiziellen Mitteilung gab der Kitkat-Hersteller bekannt, dass er ausschließlich Palmöl verwendet, das mit Green-Palm-Zertifikaten versehen ist. Von Greenpeace wird dies zurecht als großer Erfolg gewertet. Vielleicht lernt das eine oder andere Unternehmen aus den Nestlés Fehlern. Wahrscheinlich ist das allerdings nicht.

via off-the-record.de

Autor

Christian

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