Werbung muss im Netz unterhaltsam und clever sein, damit Aufmerksamkeit erzeugt wird. Ein Paradebeispiel dafür hat die Agentur Jung von Matt mit einer Kampagne für den Autovermieter Sixt geliefert. Anstatt das eigene Produkt direkt zu bewerben, wurde ein fiktiver Autovermieter mit dem Namen „Gibsnisch“ ins Leben gerufen. Es wurde eine Werbekampagne für Gibsnisch gestartet, die mit dem Slogan „Noch günstiger als Sixt“ warb. Für viele Menschen war dies genügend Anreiz, um die eigens eingerichtete Webseite www.gibsnisch.de zu besuchen.

gibs

Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus, als ob da ein neuer Wettbewerber Sixt die Hölle heiß machen will. Doch der Versuch, mehr über das Angebot zu erfahren, wird mit einem buchstäblichen Zusammenbruch der Seite quittiert.

gibsnich

Schließlich liest der Kunde „Einen besseren Autovermieter als Sixt? Gibs nisch!“ und wird auf die Webseite von Sixt umgeleitet. Sicher haben viele Menschen einen Moment lang gedacht, dass es da wirklich eine neue Firma gibt. Dann war die Überraschung besonders groß. Laut Jung von Matt war die Kampagne ein großer Erfolg und hat den Traffic auf der Sixt-Webseite deutlich erhöht. Lustig ist zudem, dass angeblich viele Firmen die Idee nachgeahmt haben. Allerdings ist das wie bei vielen guten Ideen: Nur beim ersten Mal ist die Überraschung groß.

via: jvm.com

Autor

Christian

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