Sixt ist bekannt für umstrittene Werbekampagnen. Grenzüberschreitungen gehören dabei zum Konzept. Wichtig ist vor allem, dass mediale Aufmerksamkeit erzeugt wird. Mit der Agentur Jung von Matt hat Sixt für dieses Vorhaben den passenden Partner. Das zeigt sich auch bei der neuesten Aktion des Autoverleihers im Rahmen des Castor-Transports. Der Transport von Atommüll ist auf den ersten Blick kaum für eine Werbeaktion geeignet. Doch Jung von Matt zeigt, dass mit ein bisschen Mut und viel Dreistigkeit auch in einem solchen Umfeld Marketing betrieben werden kann. Das Youtube-Video zeigt, wie Sixt dabei vorgegangen ist. Selbst hartgesottene Moralisten werden sich ein Lächeln wohl kaum verkneifen können. Einige Promoter von Sixt mischen sich unter die Castor-Demonstranten. Sie tragen Plakate, auf denen „Stoppt teure Transporte“ zu lesen ist, natürlich verbunden mit der Empfehlung, Fahrzeuge von Sixt zu verwenden. Interessant wäre es allerdings zu wissen, wie die anderen Demonstranten auf diese Aktion reagiert haben.

Angesichts der aufgeheizten Stimmung erfordert es Mut, mit den Sixt-Plakaten aktiv zu werden. Da es bei der Demo nicht zuletzt darum geht, die wirtschaftlichen Egoismen einiger weniger Konzerne anzuprangern, gewinnt die Sixt-Aktion eine besondere Brisanz. Auf jeden Fall ist es Jung von Matt gelungen, ein Paradebeispiel für gelungenes Ambush-Marketing zu kreieren.

via: nebelhorn.posterous.com

Autor

Christian

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