Liebe Kunden,

Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hat auch in Deutschland Besorgnis ausgelöst. Es stellt sich die Frage, ob Produkte, die aus Japan importiert werden, eine Gefahr für den Verbraucher darstellen können. Da Produktsicherheit für uns als Werbeartikelhändler sehr wichtig ist, legen wir großen Wert auf Information und Transparenz. Der BGA (Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.) hat am 7. April in einer Besprechung mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aktuelle Fragen zum Import von japanischen Produkten geklärt.
Derzeit ist es so, dass nur für japanische Lebens- und Futtermittel verbindliche Grenzwerte existieren. Bei anderen Waren gibt es aktuell laut BMU keinen Anlass zur Sorge. Das BMU hat dennoch einen Richtwert von 4 Becquerel pro Kubikzentimeter festgelegt. Bei eingehenden Waren aus Japan wird mit Standarmessgeräten geprüft, ob dieser Wert überschritten wird. Nur wenn das der Fall ist, wird eine detaillierte Kontrolle durchgeführt. Es gibt Bestrebungen, Importwaren bereits in Japan zu testen. Allerdings ist noch unklar, wann ein neutrales Zertifizierungsunternehmen mit dieser Arbeit beginnen kann. Verhandlungen mit den zuständigen japanischen Behörden und Wirtschaftsvertretern sind derzeit im Gange. Sobald es etwas neues gibt werden wir Sie selbstverständlich informieren.

via BWG

Autor

Christian

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