Mit dem Satz: „Ich mag es auf …“ irritieren Frauen derzeit in Sozialen Netzwerken die Männerwelt. Dahinter steht jedoch der ernsthafter Gedanke, auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Schließlich ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bekämpfung die Früherkennung. Diese wird vor allem durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sichergestellt. Doch viele Frauen nehmen die Gefahr nicht ernst. Mit einer interessanten Social-Media-Kampagne soll dies geändert werden. Nutzerinnen in Facebook, StudiVZ und anderen Netzwerken sollen posten, an welchem Ort sie ihre Handtasche ablegen, wenn sie nachhause kommen.

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Das klingt zunächst recht unspektakulär, doch die praktische Umsetzung ist entscheidend. Der Ort wird verbunden mit dem Satz „Ich mag es auf“ bzw. „I like it on“. Die User in den Netzwerken sehen nicht auf Anhieb, dass es sich um eine Kampagne gegen Brustkrebs handelt. Vielmehr sehen sie einen frechen Spruch. Wenn plötzlich zu sehen ist „Ich mag es auf dem Fußboden“, dann ist es natürlich auch nicht leicht, dies in Verbindung mit einer gefährlichen Krankheit zu bringen. Umso erstaunter dürften die User sein, wenn sie die Aufklärung des kleinen Rätsels erfahren. Eine virale Kampagne mit Flashmob-Charakter in sozialen Netzwerken erfordert nicht viel Aufwand. Auch bei weniger wichtigen Themen könnte eine ähnliche Aktion sehr erfolgreich sein. Übrigens werden immer noch „Ich mag es auf“-Sätze gepostet, obwohl die Kampagne eigentlich schon vorbei ist. Es gibt also auch noch einen kostenlosen Langzeiteffekt.

via: blogstone.netzweinullig.defacebook-secrets.net

Autor

Christian

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