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Corona- Krise oder Chance? Eine Chronologie

Natürlich ist auch an uns Corona nicht spürbar vorbeigekommen. Früher als andere Unternehmen, haben wir bereits im Januar die Folge von Corona zu spüren bekommen als Fabriken aufgrund von Corona auf einmal weitestgehend still standen. Große Import-Projekte mit Zeitdruck waren erstmal nicht möglich.

Dann hat die Corona-Welle uns auch in Deutschland getroffen. Großveranstaltungen wie Messen fallen aus und die Ansteckungsangst geht auch in Deutschland um.

Umstieg ins Home-Office

Bei SOURCE haben wir schnell reagiert und innerhalb von wenigen Tagen den kompletten Bürobetrieb für einen Monat auf Home-Office umgestellt, um unsere Mitarbeiter zu schützen. Da unsere Programme bereits fast ausschließlich in der Cloud laufen waren wir hierfür bestens aufgestellt – Nichts desto-Trotz eine komplett neue Erfahrung. In morgendlichen Gruppen-Meetings haben wir uns auf dem neuesten Stand gehalten. Wenn man sich mit dem Kollegen besprechen musste, dann ging das nun über Video-Calls. Die ein oder anderen “Home-Office-Fails” sind dabei natürlich unvermeidbar. So gab es zum Beispiel eine Situation als ich mit einem Mitarbeiter ein Video-Call hatte und sich seine Freundin plötzlich im Hintergrund anfing auszuziehen, weil sie die Kamera nicht bemerkt hat. Aber auch diese lustigen Pannen gehören zum Home-Office Alltag.

Sortimentsanpassung – Masken und Corona-Artikel anstatt Kugelschreiber

Mit abgesagten Messen und gekürzten Budgets muss man kreativ werden. Als einer der ersten sind wir dabei bereits im März auf die Idee gekommen, unsere bestehenden Lieferbeziehungen nach Asien zu nutzen, um bei der Beschaffung von Schutzmasken und Desinfektionsmittel zu helfen. In wenigen Tagen stand die Lieferketten und die ersten Aufträge an Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen waren abgewickelt. Auch bei Unternehmen entwickelte sich ein zunehmender Bedarf an Masken und Desinfektion, um die Mitarbeiter bei der Arbeit oder im Home-Office zu schützen. Dabei wurden wir mit der Nachfrage von Masken und Desinfektion gerade zu überrannt. Mit täglich neuen Preisen und  Verfügbarkeiten und Anfragen, die nicht selten sechsstellig waren, hat sich auch die Arbeit für unser Vertriebs- und Innendienst-Team komplett geändert und ähnelte teilweise eher der Arbeit eines Maklers auf dem Börsenparkett. 

Fast täglich haben wir unser Sortiment dabei an neuen Produkten erweitert, die in der Coronazeit unerlässlich sind.

Unser Résumé

Diese “Krise” hat einmal mehr gezeigt, wie agil man heutzutage sein muss, um schnell reagieren zu können. Agilität ist dabei sowohl durch Technik wichtig, sodass man zum Beispiel schnell vom Office-Betrieb ins Home-Office umsteigen kann, aber auch in den Entscheidungen z.B. um auf neue Trends zu reagieren. Wir sind froh, dass es bei uns hierfür keine langen Entscheidungs- und Freigabewege wie in einigen Konzernen gibt.


Gleichzeitig ist Flexibilität auch aufseiten der Mitarbeiter wichtig. Mit “das haben wir aber noch nie so gemacht” oder “das ist nicht meine Aufgabe” Einstellung kommt man in diesen Zeiten nicht weit. In solchen Zeiten muss man als Team gemeinsam flexibel sein und den Mut haben, Dinge anders zu machen. Das ist uns bis jetzt als Team sehr gut gelungen.

Autor

Christian

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