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In einigen unserer Beiträge geht es um die Wirkung des Schenkens. Damit Du Dich von der Wirkung aus erster Hand überzeugen kannst, haben wir ein vorbildliches Beispiel für Dich analysiert.
Das Unternehmen Düringer geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie effektiv ein persönliches Geschenk, zusammen mit einer handsignierten Grußkarte wirken kann.

Das Fundament – So schenkst Du effektiv

Die meisten Menschen freuen sich wahrscheinlich, wenn sie eine kleine Aufmerksamkeit erhalten. Doch nur um Freude soll es in diesem Artikel nicht gehen. Wichtig ist, dass Geschenke Wirkung erzeugen.

Geschenke wirken!

Darum gelten fast immer folgende Kriterien, wenn es um wirkungsvolle Geschenke geht:

  1. Ist das Geschenk passend?
  2. Ist das Geschenk von jedem anwendbar?
  3. Hat das Geschenk eine Botschaft?

Passende Geschenke – Eins ist nicht immer besser als Null

Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es nicht einfach darum, dass Geschenke beliebiger Art verteilt werden. Geschenke müssen positiv wirken. Einer veganen Strickerei einen Korb voller Salami zu schenken, ist sicherlich kein Volltreffer. Nicht wegen der Wahl, sondern aufgrund der Tatsache, dass sich niemand Gedanken beim Verschenken gemacht hat.

Kunden spüren anhand solcher Fauxpas, dass sich niemand mit ihnen oder ihren Besonderheiten auseinandergesetzt hat.

Das Unternehmen Düringer hat das schlau gelöst, indem sie eine kleine Verpackung mit Honig versendet haben. Honig ist sicherlich nicht die innovativste Idee, doch ein strategisch guter Schachzug. 

Nicht jeder mag Honig, doch in einem Unternehmen arbeitet nicht jeder, sondern die verschiedensten Typen von Menschen. Im Optimalfall landet der Honig im Teeregal in der Pausenküche und wird dort genutzt und von allen gesehen.

Anwendbare Geschenke – Der Köder muss dem Fisch schmecken

Geschenke müssen anwendbar, verwendbar oder praktisch sein. 

Umso anwendbarer das Geschenk ist, desto größer ist auch die Wirkung. Gerade, wenn Du gebrandete Artikel oder Lebensmittel versendest ist es umso besser, wenn Dein Kunde oft damit Kontakt hat.

Das Unternehmen Düringer löst das mit Honig wirklich gut. Denn normalerweise wird Honig über einen längeren Zeitraum verbraucht. Dazu kommt auch noch, dass mehrere Menschen in dem Unternehmen Kontakt mit dem Geschenk haben könnten.

Eine handsignierte und persönliche Grußkarte rundet das Ganze ergänzend ab. Das liegt vorwiegend daran, dass die Kommunikation heute vorwiegend digital stattfindet und Grußkarten dadurch besonders auffallen.

Eine Analyse der Grußkarte des Unternehmens Düringer Textildruck verdeutlicht die Wirkung

Sehr geehrter Herr …,

ohne Umschweife komme ich genau auf den Punkt.

Die Grußkarte spricht den Empfänger persönlich an. Auch die Einleitung ist sehr gelungen. Sie signalisiert, dass hier nicht lange um den heißen Brei geredet wird und spricht dem hektischen Leser aus der Seele.

Mit diesem Päckchen möchte ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern Honig um den Mund schmieren. Gerne möchte ich Ihnen eine Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen schmackhaft machen.

Hast Du beim Lesen auch schmunzeln müssen? Das erzeugt Sympathie. Bereits im Text ist zu entnehmen, dass das ganze Team vom Honig profitiert. Auch der Grund des Geschenks, also die Botschaft, wird deutlich gemacht.

Ich werde mich in den nächsten Tagen bei Ihnen melden, um mich nach Ihrer Geschmacksrichtung zu erkundigen.

Beim Lesen dieser Karte ist dem Empfänger klar, dass sich das Unternehmen bei ihm melden wird. Somit ist er auf den Anruf vorbereitet. Das darauffolgende Telefonat wird auf einer anderen Ebene stattfinden. Da bereits vor dem Telefonat durch das kreative Geschenk aktiv eine Beziehung aufgebaut wurde.

Auf dem Bild ist eine handsignierte Karte zu sehen. Auf dieser Karte befindet sich ein Text, der beschreibt, wer den Text verfasst hat und auch, warum der Text verfasst wurde. Außerdem ist auf dem Bild noch ein kleines Glas Honig. Auf diesem Glas Honig befindet sich das Logo von dem Unternehmen, das den Text erstellt hat. Ein handsignierter Text, als Grußkarte und der Honig dazu sind eine Möglichkeit, um im Vertrieb neue Kunden zu gewinnen.
Ein anschauliches Beispiel für eine erfolgreiche Akquise.

Fazit

In dieser Fallstudie wird deutlich gemacht, wie wirkungsvoll Geschenke sind. Persönliche Aufmerksamkeiten sind in der Vertriebswelt längst keine Innovation mehr, allerdings eignet diese sich gerade jetzt hervorragend, um Aufmerksamkeit bei Kunden oder Geschäftspartnern zu gewinnen und die Beziehung bereits vor dem telefonischen Erstkontakt aufzubauen.

Autor

mkleiser

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