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Der SOURCE Werbeartikel Blog

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15. Januar 2003

Werbeartikel wandeln Artikel in Werbung

Alles hat seinen Preis. Auch in der Werbung. Nur der Wert des Werbeträgers ist unterschiedlich. Wenn bei Marketingexperten die 3. Dimension der Werbung ins Spiel kommt, dann entscheiden nicht mehr „mm-Preise“ oder „Tausender-Kontakt-Preise“. Dann wandelt die Werbebotschaft den eingesetzten Artikel in einen Werbewert. „Da nahezu alle Gegenstände des täglichen Lebens als Werbeartikel eingesetzt werden können“, erklärt Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW), „taxiert der Empfänger von Werbeartikeln nur selten den materiellen Wert. Denn durch die feste Anbringung einer Werbebotschaft verblasst der monetäre Aspekt hinter der PR-Aussage des Werbeartikels. Der Werbeartikel als Werbeträger selbst wird zum Mosaik-stein der gesamten Werbeaktion.“
Für die werbetreibende Wirtschaft bedeutet dies, sich viel intensiver mit ihrer jeweiligen Zielgruppe auseinander zu setzen. Bei der Ansprache eines Millionenpublikums sind Streuverluste eingeplant. Wenn aber die Adressatenliste für Werbeartikel bei wenigen hundert Personen liegt, dann muss die Marketingabteilung einfallsreicher und punktgenauer agieren. „Während die Massenmedien die breite Öffentlichkeit erreichen“, so Hans-Joachim Evers, „wirkt der Werbeartikel viel filigraner. Er ist persönlicher und wirkt nachhaltiger über einen langen Zeitraum. Oder haben Sie schon mal Menschen gesehen, die ihre „Lieblingsanzeige“ mit sich tragen, oder ihren favorisierten Hörfunkspot auf CD brennen?“
Gefragt sind nach Ansicht des GWW-Vorsitzenden Evers kreative Werbekampagnen, die für jeden Geldbeutel eines Unternehmens umsetzbar sind: „Konzerne können selbstverständlich anders planen, als mittelständische Handwerksbetriebe. Gerade diesen tausenden kleinen Firmen hilft der preiswerte Einsatz von Werbeartikeln, dennoch ihre Kunden zu finden und Geschäftskontakte zu pflegen. Über den Erfolg eines eingesetzten Werbeartikels entscheidet nicht das Euro-Preisschild, sondern die Werbebotschaft; und die hat keinen festen Preis.“
Es käme schon aus diesem Grunde zu einer nicht akzeptablen Wettbewerbsverzerrung wenn die Bundesregierung die steuerliche Absetzbarkeit von Werbeartikeln wirklich streichen wolle.

GWW e. V.
Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft
Düsseldorf
Geschäftsstelle:
41460 Neuss
Tel.: 02131 / 22 26 80
Fax: 02131 / 22 26 60

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2. Januar 2003

Die Wirtschaft hat nichts zu verschenken, sondern wirbt

Im Grunde ist die Definition ganz eindeutig: “Werbeartikel”, erklärt Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW), “sind dreidimensionale Werbeträger mit einer festen Werbeanbringung”. In seiner Funktion als kostengünstiger und zielgruppenexakter Werbeträger leistet der Werbeartikel der Wirtschaft seit Jahrzehnten verlässliche Dienste. “Die Wirtschaft hat nichts zu verschenken”, betont Evers und ergänzt, “sondern wirbt. Dieses Recht auf unternehmerische Darstellung darf nicht einem politischen Amoklauf gegen den Werbeartikel zum Opfer fallen”.

Denn die rot-grüne Regierungskoalition plant, nach einer öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages (15. Januar) ein Gesetzesentwurf ins Parlament einzubringen, bei dem der Werbeartikel in seiner bisherigen Form nicht mehr steuerabzugsfähig ist. Als Dachorganisation der nationalen Werbartikelwirtschaft (Umsatz 2002: 2,93 Mrd. Euro; 5.000 Betriebe; 60.000 Beschäftigte) bekräftigte der GWW seine Dreifachforderung auch auf der europäischen Leitmesse für Werbeartikel, der PSI-Messe, in Düsseldorf: In Anwesenheit von Bundespolitikern und Journalisten, forderte Evers: “dass der Werbeartikel als Werbemedium anerkannt wird, die steuerliche Abzugsfähigkeit erhalten bleibt und die Wertgrenze pro Jahr und Empfänger mindestens 40 Euro betragen muss. Erst zu Jahresbeginn wurde in Belgien die Wertgrenze auf 50 Euro erhöht, in Österreich gibt es keine Wertgrenze.”

Als Folge des politischen Kahlschlags würden rund 40 Prozent der deutschen Werbeartikelhändler Insolvenz anmelden und etwa 30.000 Menschen gekündigt. “Volkswirtschaftlich lässt sich unstrittig belegen”, so Evers, “dass dem Staat pro 100.000 Arbeitslose jährlich eine Milliarde Euro Kosten entstehen. Auf unsere Branche übertragen müsste sich der Fiskus auf 360 Millionen Euro Kosten ebenso einstellen, wie Mindereinnahmen bei vielen Unternehmenssteuern. Wir können auf keinen Fall erkennen, wie das Bundesfinanzministerium auf Mehreinnahmen von 90 Millionen Euro für den Staat kommen will.”

Dem Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft ist aber insbesondere die Gleichstellung des Werberartikels mit anderen Werbemedien wie Hörfunk, Fernsehen oder Tageszeitungen wichtig. “Wir können keine Diskriminierung des Werbeartikels gutheißen”, betont Evers, “jede Woche erscheint nach unseren Berechnungen beispielsweise der Illustrierte mit rund 7,5 Millionen Euro Anzeigeneinnahmen. Jede Anzeige ist natürlich voll abzugsfähig und mindert als Kosten die Steuerlast des werbenden Unternehmens. Das bedeutet bei einer Auflage von rund 1,3 Millionen Exemplaren eine Subvention von etwa 6,00 Euro pro Heft. Und die Illustrierte wird nicht nur beruflich gelesen, sondern geht in die private Nutzung ein. Dieses Recht darf man dem Werbeartikel nicht nehmen.” Die Bundesregierung plant aber derzeit, dass Werbeartikel, die auch privat genutzt werden könnten, von der Abzugsfähigkeit auszuschließen. Hierzu Hans-Joachim Evers: “Für den werbetreibenden Unternehmer ist es doch prima, wenn ein Empfänger von Werbeartikeln auch in seiner Freizeit mit Produkten seines Hauses Werbung macht. Und wenn dem Kunden der Werbeartikel gefällt, dann erinnert er sich ständig an die Firma, die ihm diesen Werbeartikel überreicht hat – und die Erinnerung ist positiv. Einen TV-Spot kann man nicht festhalten, einen Werbeartikel schon. Eine Hörfunk-Werbung kann man nicht riechen, einen Werbeartikel schon. Eine Zeitungsanzeige kann man nicht fühlen, einen Werbeartikel schon. Gerade das sind die Alleinstellungsmerkmale des dreidimensionalen Werbemediums. Es ist in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes ein sinnvoller Werbeträger, im gesamten Marketing-Mix eines Unternehmens.”

Da der Teufel häufig auch im Detail sitzt, besteht der GWW auch darauf, dass “bei der Durchführungsverordnung zum besagten § 4, Absatz 5, Satz 1, Nr. 1 EstG festgeschrieben werden muss, dass die Nachweißpflicht für Werbeartikel erst ab 20 EURO und nicht mit dem ersten Cent beginnen soll. Derzeit ist jeder Finanzbeamte auf seine persönliche Einschätzung angewiesen, wie er entscheiden soll. Es gibt Fälle, da verlangte die Behörde den namentlichen Nachweis von 4.000 bedruckten Kugelschreibern im Wert von je 4 Euro”, sagt Hans-Joachim Evers.

Ein Lichtblick auf politischen Horizont könnte die Meinung von Dr. Rainer Wend sein. Als Vorsitzender des Bundestagsausschusses “Wirtschaft und Arbeit”, unterstrich er im Gespräch mit dem GWW in Düsseldorf, dass der Werbeartikel ein unverzichtbares Instrument ist, um Konsumanreize zu schaffen und wirtschaftlichen Aufschwung zu erzielen. Dr. Wend verlangte allerdings von der Branche, die Beibehaltung der Wertgrenze von derzeit 40 Euro zu akzeptieren.

Zur o.g. öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages ist Hans-Joachim Evers als Vorsitzender des GWW eingeladen worden und kann die Interessen der werbetreibenden Wirtschaft, insbesondere des Mittelstandes, gegenüber Bundespolitikern nochmals verdeutlichen. “Denn”, so Hans-Joachim Evers, “es gilt die unternehmerische Faustregel: Wer nicht wirbt, der stirbt!”.

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16. Dezember 2002

Im Marketing-Mix sind Werbeartikel unverzichtbar

„Wer nicht wirbt, der stirbt.“ Diese wirtschaftliche Faustregel erhält gegenwärtig einen wichtigen Nachsatz: „Aber bezahlbar muss es sein.“ Folgerichtig ist der Werbeartikel nicht nur „Advocat´s-Liebling“. In Zeiten schmelzender Werbeetats ist der dreidimensionale Werbeträger ein verlässlicher Pfeiler des Marketing-Mix. Nahezu jede Branche verstärkt ihre Werbebotschaften mit Werbeartikeln, bringt neue Produkte mit Werbeartikeln auf den Markt, sorgt für Absatzförderung durch Promotionaktionen mit Werbeartikeln.

Beim MediaMarkt ist man ja bekannt nicht blöd. Also touren im roten MediaMarkt Truck Werbeartikel mit. Von Anfang März bis Jahresende ist das Gefährt in mehr als 100 Städten unterwegs. An Bord des Trucks präsentiert Media Markt alles rund um das Thema Bild: Digitale und analoge Fotografie, Video sowie deren komplette Bearbeitung. Im und am Truck kann man sich von der einfachen Handhabung und den faszinierenden Bearbeitungs­möglichkeiten selbst überzeugen. Sweat-Shirts mit dem Aufdruck „MediaMarkt Truck“ sind beim Besuch ein ebenso gern gesehener Werbeartikel, wie Kugelschreiber oder Mousepads.
„Natürlich erreichen Fernsehspots ein Millionenpublikum und die Reichweite einer Zeitungsanzeige ist größer, aber der Werbeartikel vertieft den Kontakt zum Kunden. Und das in einer sympathischen Form“, erklärt Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW). „Deshalb ist der Werbeartikel im Marketing-Mix unverzichtbar. Vor allem für Klein- und Mittelbetriebe.“

Die „EADS“ (European Aeronautic Defence and Space Company) dürfte trotz der Tatsache, dass sie das größte europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen ist, keine flächendeckende Fangemeinde kennen. Um dennoch auf sich aufmerksam zu machen, hat das in München beheimatete Unternehmen ein Sortiment von 120 verschiedenen Artikeln aufgelegt und stellt pro Jahr rund 300.000 Euro für den Einsatz von Werbeartikeln zur Verfügung. Vom Flugzeug-Fruchtgummi oder der Plüsch-Fledermaus im Preissegment bis 5,00 Euro über eine eigene Reisegepäckserie, die rund 26,00 Euro ausmacht, reicht das Angebot auch bis hin zu Wetterstationen. Und warum engagiert sich EADS so intensiv? Weil man die Diskussion über die Zukunft und die gesellschaftliche Relevanz der Luft- und Raumfahrt in der Öffentlichkeit anregen will. Beim Tag der offenen Tür, bei Messeauftritten oder Info-Schreiben.

Die Firma Titgemeyer GmbH dürfte sich TV-Spots am Samstagabend nicht leisten können. Als universeller Zulieferbetrieb für die Autoindustrie reicht es aber für LKW-Modellautos, die als Feuerzeuge funktionieren. Zettelboxen, Kalender und Schreibgeräte sind in Wolfsburg genauso im Einsatz, wie in Köln oder Stuttgart.

Bei den schwäbischen Autobauern mutiert übrigens der Maybach als Modellauto zum „Volkswagen“. Wer sich die Luxus-Limousine nicht (direkt) leisten kann, der könnte ja seine Vorfreude im Modell 1:43 aufrecht erhalten. Kostenpunkt für den Vertrieb etwa 30 Euro. Gewinn für den Verkauf: Kundenbindung und bald einen Stammkunden. Sollte das aktive Autohaus erkennen, dass es auch der Maßstab 1:87 tut, dann liegt die Investition für diesen Werbeartikel bei nur noch 15 Euro.

Im Telefontarif-Dschungel tummeln sich ebenso viele Anbieter von „Routern“, also Firmen, die einen der Telefonanlage vorgeschalteten Computer empfehlen, mit dem sich durch die automatische Auswahl unter verschiedenen Telefongesellschaften zwischen 20 bis 30 Prozent der anfallenden Telefongebühren einsparen lassen. Der Einsatz eines originellen Werbeartikels ergänzte bei einem cleveren Dienstleister Zeitungsanzeigen in der lokalen Presse. Unter dem Motto „Schneiden Sie Ihre Telefonkosten zurecht“ wurden bundesweit 5.000 Telekommunikations­kunden angeschrieben. 2.500 der Schreiben wurde als Mailingverstärker, ein kleines, prak­tisches Messer in Schlüsselform, beigelegt, die restlichen 2.500 Zuschriften wurden ohne Verstärker versandt. Ergebnis: Die Empfänger des Mailingverstärkers reagierten zu 24 Prozent. Ohne Zugabe lag die Responsequote bei lediglich vier Prozent und damit deutlich unter den Erwartungen.

Hans Joachim Evers: „Die zunehmend enger und sensibler reagierenden Märkte erfordern immer filigranere Aktivitäten im Rahmen des Marketing-Mix. Aus der Informationsflut soll der Kunde König individuell erreicht werden. Und hier entfalten sich die Kommunikationsstärken des gegenständlichen, dreidimensionalen Werbeträgers – des Werbeartikels. Dieser muss gerade dem Mittelstand als besondere und bezahlbare Werbeform erhalten bleiben.“ Sonst stirbt die Wirtschaft, weil sie nicht werben kann.

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15. November 2002

Emotionale Stimmung zu Weihnachten und Sylvester für die Werbung nutzen

Zwischen Weihnachtsträumen und Neujahrs-Raketen sind attraktive Werbeartikel ein Renner Nur zu Weihnachten liegt Deutschland unter dem unvergleichlichen Hochdruckeinfluss angenehmer Stimmung. Von den Alpen bis nach Flensburg, von Aachen bis nach Görlitz beherrscht der Wunsch nach versöhnlichen Momenten auch den unternehmerischen Wettbewerb. Dank der dreidimensionalen Werbemedien „Werbeartikel“ lassen sich zwischen Weihnachtsträumen und Neujahrs-Raketen besondere Effekte der Kundenbindung und Neukundengewinnung erzielen oder charmant und sympathisch „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit sagen. Per Zeitungsanzeigen oder TV-Spot gelingt das kaum.

„Die werbetreibende Wirtschaft nutzt die gewinnende Atmosphäre für ihre unter-nehmerischen Zwecke“, erklärt Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW). „Der Dank für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr ist mit dem konkreten Hintergedanken verbunden, auch weiterhin den Geschäftskontakt zu halten. Und wenn man rund um den 24. Dezember einen attraktiven Kalender, eine Uhr oder eine Musik-CD an potentielle Kunden verschickt, dann lautet die Botschaft: Wir wollen künftig eine harmonische Kooperation mit Ihnen eingehen!“ Niemals ist die selbstlose Überreichung von Wertgegenständen wie bei den Drei Königen vor gut 2.000 Jahren gewollt. Die Wirtschaft wirbt auch zu Weihnachten und Neujahr für ihre unternehmerische Gewinnmaximierung.“

Zu den Rennern im Schlussmonat des Jahres zählen natürlich Adventskalender. Die 24 Türchen sind aber in origineller Ausprägung nicht lapidar mit Nummern versehen. Moderne Menschen wollen rätseln wie bei „Wer wird Millionär?“. Da stellt sich die Frage, „Was ist die Quersumme von 297?, um zu wissen wann man dieses Türchen öffnen darf. Ein anderes Beispiel gefällig? Noch 120 Stunden bis zum Fest – alles klar, hier ist der 19. Dezember gemeint. Weihnachtszeit ist auch immer Schokoladenzeit. Deshalb setzt die Wirtschaft kalorienfördernde Elemente in ihrer Werbung ein. „In der Regel wird die Schokolade in der Form des Unternehmenssignet geformt“, erläutert Hans-Joachim Evers. Und weiter: „Dann findet der Kunde Geschmack an der Firma und bekommt mit dem Essen Appetit auf mehr Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. So sind in der Musikbranche CD´s zum Anbeißen stark im Kommen, miniaturgetreue Nachbildungen von Auto-Modellen ebenso gefragt wie Nikoläuse und Weihnachtsmänner mit roten Mützen auf denen das Firmen-Logo aufgedruckt ist.“

Weihnachtskarten als Werbeartikel eingesetzt sind nicht nur bloße Textbotschaften. Zeitgemäß enthalten Weihnachtskarten heutzutage Bienenwachsplatten, mit denen man sich selbst eine Kerze drehen kann, sind sie als Tischaufsteller so transparent, dass der Schein von Teelichtern hindurchschimmert oder enthalten eine Mini-CD mit bekannten Melodien zum Fest. „Originell finde ich“, so Werbartikel-Experte Hans-Joachim Evers, „dass es jetzt auch CD´s mit Weihnachtsliedern im Karaoke-Stil gibt. Damit erinnert sich so mancher, dass es auch bei „Stille Nacht, heilige Nacht“ eine zweite und dritte Strophe gibt.“

Für „wachsende Ansprüche“ gibt es beispielsweise Fichtensamen als Werbeartikel: „Mögen Ihre Geschäfte wachsen und gedeihen klingt dann lustig und sympathisch zugleich. Die Botschaft kommt an. Oder der „Bonbonbaum“. Süße Vorfreuden in Form von Bonbons zieren eine 20 cm-kleine Tanne in einem Topf. Postsicher verpackt passt der Weihnachtsgruß beinahe in jeden Briefkasten.
Und wenn die festtagsbedingten Überpfunde schon fast auf dem Rückmarsch sind, dann bietet der Jahreswechsel jede Menge Möglichkeiten, Werbeartikel als preiswertes und nachhaltig wirkendes Werbemedium einzusetzen. „Vom Tischfeuerwerk, über Knallbonbons und Raketen bei denen jeweils der Firmenaufdruck erkennbar ist, lässt sich die Werbeartikelwirtschaft viel einfallen“, verrät Hans-Joachim Evers. In der Kommunikation – gerade bei Konzernen – ist der Werbeartikel geradezu konkurrenzlos. Erst Recht zu Weihnachten. Von der Empfangsdame über den Azubi bis zur Chefsekretärin und dem Vorstandsassistenten können kleine Weihnachtspakete über so manche Kummer-Situation des Büroalltags hinwegtrösten oder Anerkennung für besondere Verdienste ausdrücken. „Diese Werbemittel nehmen die Mitarbeiter in ihre Familien bzw. in ihr privates Umfeld mit“, sagt Hans-Joachim Evers, „und dann ist das Auspacken, das Probieren und das Genießen Teil eines schönen Abends oder gemütlichen Nachmittags-Kaffees. Denkt man in solchen emotional geladenen Momenten schlecht von seinem Geschäftspartner?“

Die Branche trotzt mit ihren originellen Werbeideen dem derzeit düsteren Versuch der Bundesregierung mit einem politischen Kahlschlag, Werbeartikel aus dem Marketing-Mix von Unernehmen in die „Geschenk-Ecke“ zu drängen. „Wenn der Koalitionsvertrag wortgenau umgesetzt wird“, so Hans-Joachim Evers, „dann gelten Werbeartikel künftig nicht mehr als Betriebsausgabe. Wahrscheinlich müssen dann rund 30.000 Menschen im ersten Quartal des nächsten Jahres zum Arbeitsamt gehen und mehrere hundert Werbeartikelhändler oder -hersteller Konkurs anmelden. Dann würde Weihnachten 2002 zur schlechten Bescherung.

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15. Oktober 2002

Werbeartikel sind Lieblingskinder der werbetreibenden Wirtschaft

Düsseldorf. Kurz vor Beginn des Weihnachts- und Jahresendgeschäftes in der Werbeartikelbranche spiegelt eine Blitzumfrage beim führenden Händlerverband, dem Bundesverband für Werbeartikelgroßhändler und -berater (bwg), die stabile Stimmung wider. Koordiniert vom Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtchaft (GWW) wurde die schriftliche Erhebung unter den 5.000 Unternehmen, die in Deutschland mit Werbeartikeln handeln, durchgeführt.

Die wirtschaftlichen Kerndaten lauten: Der Jahresumsatz für 2002 wird wie im Vorjahr bei rund 3 Milliarden Euro liegen. “Das bedeutet”, so GWW-Präsident Hans-Joachim Evers, “das in konjunkturell schwierigem Fahrwasser der Werbeartikel offensichtlich das Lieblingskind der werbetreibenden Wirtschaft ist. Denn im Gegensatz zu den teilweisen zweistelligen Umsatzeinbrüchen im Werbesektor “Fernsehen” oder “Print”, hat der Werbeartikel sein Umsatz-Plateau auf hohem Niveau behauptet”.

Mit Blick auf das kommende Jahr, setzt sich die positive Grundstimmung fort. In der Prognose für 2003 sagen 58 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie in der Umsatzerwartung ein deutliches Plus erkennen. Rund ein Drittel geht davon aus, dass die Auftragseingänge das Vorjahresniveau erreichen. Nur 11 Prozent meinen, die Umsätze würde sich im kommenden Jahr rückläufig entwickeln.
Zu den rund 5.000 Unternehmern der Werbeartikelbranche, die in Deutschland insgesamt 60.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zählen, kommen immer wieder neue Firmen hinzu. Der GWW schätzt die Wachstumsgröße bei etwa 50 neuen Werbeartikelunternehmen pro Jahr.

Spitzenreiter in der Nutzung von Werbeartikeln sind in diesem Jahr die Telekommunkationsbranche, der Pharmabereich und seit dem dritten Quartal wieder die Reise- und Touristikbranche. “Überall dort, wo ein Produkt in den Markt neu eingeführt wird oder nach einer gewissen Durststrecke der Bevölkerung wieder ins Gedächtnis gerufen werden soll,” so Hans-Joachim Evers, “ist und bleibt der Werbeartikel ein geeigneter Werbeträger. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fast konkurrenzlos”.

Aktuell bestätigt sich diese lukrative Werbeform in dem von der Jahrhundertflut betroffenen Mittelstand in Sachsen und Sachsen-Anhalt. “Die Firmen befinden sich praktisch am Nullpunkt ihrer wirtschaftlichen Existenz. Um die Gunst der Kunden wieder zu gewinnen, nutzten bereits im September über 300 Unternehmen eine improvisierte Hausmesse eines regionalen Werbeartikelhändlers. Gefragt sind originelle und kreative Produkte. Dazu zählen Uhren, nach dem Slogan “Die Zeit bleibt nicht stehen”, Taschenrechner mit dem Motto “Mit uns können Sie weiterhin rechnen” oder “Pflanzenkeime” gemäß der Zusage “Wir können zusammen wachsen, wenn wir zusammenwachsen”.

Auch der dringende Appell der Wirtschaft an die Politik für mehr Konsumanreize zu sorgen, wird durch den Werbeartikel effektiv aufgegriffen. “Im Verdrängungswettbewerb und der Flut an vergleichbaren Produkten oder Dienstleistungen”, erklärt Hans-Joachim Evers, “schadet nicht die Konkurrenz dem Geschäft, sondern schlechte Qualität. Und um auf dieses Alleinstellungsmerkmal hinzuweisen, hilft kaum ein Fernsehspot oder eine Zeitungsanzeige. Da profiliert sich der Werbeartikel vorzüglich. Oft hören wir, dass der Werbeartikel als Leuchtturm der Produkte dient”.

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15. Oktober 2002

“König Kunde” einer Kommune freut sich über Werbeartikel

Düsseldorf. Im ersten Moment klingt es überraschend: Mischkonzerne mit etwa 30.000 Mitarbeitern, die rund 100 verschiedene Branchensegmente abdecken und mehr als eine Million Kunden täglich bedienen, gibt es in Deutschland dutzendfach. Gemeint sind aber nicht Chemie-Giganten, Versicherungs-Unternehmen oder Bankhäuser, sondern Städte.

Im Zuge knapper werdender Haushaltskassen oder schon leergefegter Stadtsäckel buhlen Stadtoberhäupter bei der Ansiedlung von Gewerbe oder von Neubürgern nicht mit Fernsehspots oder Plakaten, sondern zunehmend mit Werbeartikeln. Die sind kostengünstig und gelten als “Sympathieträger” und “Türöffner” bei Kontaktgesprächen. Aktuell rührt Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma in Peking die Werbetrommel für die Domstadt als europäischem Wirtschafts- und Messestandort für den Weltmarkt. Mit einer Gruppe von Vertretern aus der heimischen Wirtschaft, der Messe, der IHK sowie der zuständigen Stadtdezernate überreicht der OB den 200 chinesischen Unternehmervertretern neben Exposés zur rheinischen Wirtschaftskraft auch Werbeartikel, auf denen der Kölner Dom abgebildet ist.

“Es ist anzunehmen”, so Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW), “dass sich die Asiaten nicht an alles erinnern, was während des Köln-Besuches berichtet wurde, aber der Werbeartikel, der steht noch lange auf ihrem Schreibtisch.”

Insgesamt überlegen die Stadtverwaltungen zunehmend, wie sie die Identität ihrer Kommune mit einem originellen oder nützlichen Werbeartikel darstellen können. Beispiel “Ruhrgebiet / Stadt Gelsenkirchen”. Wer einen Werbeartikel aus Kohle erwartet, oder bei der Farbgebung zwangsläufig auf blau/weiß tippt, liegt völlig daneben. Im Hinblick auf die Ansiedlung von Firmen in der Solartechnik besteht ein Sortiment aus Artikeln, die alle solarbetrieben sind: Dazu zählen kleine Modellflugzeuge, die an einem Holzgestell befestigt sind und sich um die eigene Achse drehen, Windräder, Karussells oder Miniautos, die kurze Strecken zurücklegen können. “Bei den Kommunen”, so Hans-Joachim Evers, “schlagen ja zwei Herzen in einer Brust: Auf der einen Seite gibt es die Touristikläden, in denen man Artikel als Souvenir verkauft und auf der anderen Seite werden die selben Artikel bei Promotiontouren überreicht, also als Werbeartikel eingesetzt. Wenn es dann um eine Beteiligung bei Messen geht, die die Stadtentwicklung im Focus haben (MIPEM/Cannes), dann sind Werbeartikel als Streuartikel unerlässlich. Dann kommen Pins oder Autoaufkleber ins Spiel”.

Beispiel “Rheinland/Düsseldorf”. In der Landeshauptstadt ist der “Radschläger” über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auf der Nobeleinkaufsstraße “Königsallee” sind viele überdimensionale Radschläger ins Straßenbild integriert. Wenn Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin bei Auslandsbesuchen über die Vorzüge “seiner” Stadt spricht, dann ist als Miniaturmodell auch schon mal ein Radschläger dabei; oder das Stadtsymbol ist auf Tellern oder Tassen zu sehen. Ähnlich verhält sich die Nachbarstadt Neuss. “Hier geht es aber mehr darum, die Internetadresse der Stadt (www.neuss.de) bekannt zu machen”, erklärt Hans-Joachim Evers. Auf Regenschirmen, Kappen, Gläsern, Sammeltellern, Verpackungen von Süßigkeiten, Bleistiften oder Kugelschreiben wird für die Römerstadt geworben. Die ganze Stadt auf einen Blick bietet zudem eine Krawatte, auf der Sehenswürdigkeiten von Neuss – vom Stadttor, über das Quirinius-Münster bis hin zum Hafen und einiger Museen – abgebildet sind. Als Tuch- und Modestadt bekannt, ist auch Krefeld gelegentlich mit Einsteck- oder Schultertüchern sowie Krawatten stadt-aktiv.

“Es könnte in deutschen Rathäusern aber viel mehr passieren”, appelliert Hans-Joachim Evers. “Das Stadtmarketing könnte öfter nachdenken, ob es nicht häufiger Werbeartikel in ihre strategischen Überlegungen mit einbezieht. Entweder profitiert die Kommune von einer Symbolfigur oder einer dominierenden Wirtschaft. Der “Löwe” in Leipzig ist nur ein Beispiel. Wir alle kennen eine Autostadt, eine Domstadt, eine Messestadt oder eine Weinstadt. Hier eröffnen sich gewaltige Potenziale für die Kommunen. Es wäre gut, wenn es zu Gesprächen zwischen der Werbeartikel-Wirtschaft und den Stadtoberhäuptern kommen würde. Wir stehen jederzeit fachkundig zur Verfügung.”

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19. September 2002

Werbeartikel für den lieben Gott

“Gott sei Dank gibt es Werbeartikel”, dass sagen nicht nur Mittelstand, Handel und Industrie. Auch die Kirchen glauben an die wunderbare Wirkung von Werbeartikeln. Da die kirchlichen Trägerorganisationen so bedürftig sind, wie die sprichwörtlich armen Kirchenmäuse, bietet sich praktisch nur das dreidimensionale Werbemedium “Werbeartikel” an, um effektiv auf sich aufmerksam zu machen.

Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) erläutert: “Allein bei der katholischen und evangelischen Kirche sorgen sich schätzungsweise mehr als 50 unterschiedliche gemeinnützige, wohltätige oder mildtätige Vereinigungen um das Gemeinwohl. Dabei stehen sie im direkten wirtschaftlichen Wettbewerb mit nicht kirchlich gebundenen Dienstleistern. Und da zum überwiegenden Teil Spenden die Einnahmeseite bestreiten, sind bei den Kirchen Werbemaßnahmen gefragt, die bezahlbar und wirklichvoll zugleich sind.” Wenn Zeitungsanzeigen mit Spendenaufrufen erscheinen, sponsern diese überwiegend die jeweiligen Verlage. Hörfunk- oder Fernsehspots sind unerreichbare Wunschträume für die Hilfsorganisationen mit kirchlichem Segen.

Auch intern wirken Werbeartikel. Den unzähligen Mitarbeitern und freiwilligen Helfern wird mit individuellen Werbeartikeln ein kleines Dankeschön für ihr soziales Engagement ausgedrückt. Übrigens kein Primat der christlichen Kirchen. Auch bei den sogenannten Kulturvereinen anderer Glaubensrichtungen werden bei Jahrestreffen oder Mitgliederversammlungen Werbeartikel wie Tassen, T-Shirts oder Schreibgeräte an die Mitarbeiter vergeben.

Würde man von “Kunden der Kirchen” sprechen, dann sind beim Einsatz von Werbeartikeln nicht in erster Linie die Gläubigen gemeint, sondern die spendenfreudige Öffentlichkeit oder kooperierende Wirtschaft. Und das bedeutet, dass Produkte gefragt sind, die als Streuartikel die breite Masse erreichen. Kinder und Jugendliche erhalten Luftballons, kleine Geldbörsen, Schlüsselanhänger, Springseile, Drachen oder T-Shirts. Für Erwachsene werden hauptsächlich Autoaufkleber, Skatkarten, Feuerzeuge, Schreibgeräte, Zettelblöcke und Regenschirme eingesetzt. Aber auch Spardosen, die im Handel zum Tragen kommen, sind Favoriten bei kirchlichen Trägerorganisationen. Übersichtliche Stadtpläne, bei denen die Firmenanschrift der Organisation deutlich eingetragen ist, sind ebenfalls stark im Kommen. Hier lassen sich sogar Werbeeinnahmen durch kleine Anzeigenflächen rund um den Stadtplan vermarkten.

Gerade zu kirchlichen Hochfesten, wie Weihnachten oder Osten werden spezielle Werbeartikel vergeben. Man denke nur an die Bahnhofsmission oder die Pfarreien mit Sonderaufgaben, wie Altenpflegeheime, Krankenhäuser oder Bundeswehrkasernen. Hier dient der Werbeartikel als Ausdruck “familiärer Beziehungen” beziehungsweise “Familienersatz”.

“Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist nach wie vor groß”, analysiert Hans-Joachim Evers. “Der Bürger stellt sich also die Frage: Wem gebe ich meine 50 Euro? Und hier entscheidet sich der Weg der Banknote oftmals durch die soziale Nähe. Wenn also beispielsweise Eltern mit der Betreuung ihres Kindes in einer Kindertagesstätte sehr zufrieden waren, wirkt der Werbeartikel “Spardose” bei der Abschlussfeier als Einladung. Und wenn der häusliche Pflegedienst anerkannt ist, dann wandert auch in diesem Beispiel die Geldzuwendung an die Organisation leichter. Es ist somit ein Spagat zwischen sozialem Anspruch und wirtschaftlichem Denken.”

Für Unternehmen von “A” wie Adveniat, “B” wie Brot für die Welt, “C” wie Caritas, “D” wie Diakonie, bis “E” wie Essen auf Rädern zählt Marketing zum überlebenswichtigen Element des täglichen Handelns. Bevor Leistungskürzungen – Stichwort Pflegenotstand - oder Stellenstreichungen die zwangsläufige Konsequenz fehlender Einnahmen bedeuten, müssen kirchliche Trägerorganisation die Werbetrommel kräftig rühren. Es geht dabei nicht um das Werben um Kircheneintritten, oder kirchliche Trauungen, oder das Finden von Pfadfindern oder künftigen Priestern.

Es bleibt also dabei: Wenn der Pastor zum Hausbesuch kommt, dann werden nach wie vor höchstens Gebet- oder Gesangbücher sowie Rosenkränze verschenkt. Klingelt aber eine kirchliche Hilfsorganisation an der Tür, dann wechseln klassische Werbeartikel den Besitzer. Das Fazit ist bei beiden gleich: “Gott sei Dank!”

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15. Juli 2002

Zum D-Day der politischen Parteien sind Werbeartikel exzellente Wahlhelfer

Gerhard Schröder (SPD) macht es, Edmund Stoiber (CDU/CSU) auch. Guido Westerwelle (FDP) erst Recht und selbst Gabi Zimmer (PDS) kommt nicht ohne aus: Werbeartikel ebnen den Parteien den Weg zum Wähler. Wenn Millionen Bürger am 22. September zur Wahlurne pilgern, dann sollen auch durch Werbeartikel Entscheidungshilfen für das Kreuzchen an der richtigen Stelle gegeben sein. Im Straßenwahlkampf, bei Kundgebungen oder zu Redeschlachten in Bierzelten und Festsälen kann den Zuhörern etwas an die Hand gegeben werden, dass sie mit nach Hause nehmen können. Es soll die Aussagen der Veranstaltungen unterstreichen sowie die Sympathie für eine Partei oder einen Kandidaten fördern.

Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) weist auf eine Besonderheit hin: “Die Botschaften, die man mit Werbeartikeln verbinden kann”, so Evers, “liegen bei den politischen Parteien natürlich auf der Hand. Erst Recht, wenn Bundestagswahlen anstehen. Zu den Klassikern zählen Luftballons, Kugelschreiber, Fähnchen und T-Shirts. An Kinder und Jugendliche geben Wahlhelfer und Kandidaten am liebsten Werbeartikel, die den Namen der Parteien weit hin sichtbar transportieren. Während Werbeartikel für Erwachsene eher nützliche und für den privaten Gebrauch gedachte Gegenstände sind.”

Für den millionenfachen Versand von Werbeartikeln existieren professionelle Dienstleister der Parteien. Bei der SPD beispielsweise steht den Genossinnen und Genossen die Internetplattform www.imageshop.de zur Verfügung. Und das schon seit 1998, wo man auf die Regierungsbank kam. Über 100 Produkte sind exakt gelistet. Und wer mehr Werbeartikel im Wert von mindestens 200 Euro erwirbt, erhält den offiziellen SPD-Wahlkampf-Song auf CD kostenfrei. So verspricht eine Baseball-Mütze mit “SPD-Logo”, dass darunter “nur kluge Köpfe stecken”. Oder ein banaler Kugelschreiber folgt der Aufforderung “Damit man die besten Argumente mitschreiben kann”. Der Bierdeckel, in der Mindestbestellmenge von 300 Stück, ist multifunktional. Der “imageshop” erklärt: “Für den einen ein Bierdeckel, für den anderen die schönste Postkarte der Welt”. Und wer dann wirklich angesteckt sein will vom SPD-Angebot, der erhält ein Feuerzeug, “damit der Funke überspringt”. Pikanterweise vervollständigt das Sortiment auch ein Jo-Jo – “Wie im Leben – mal rauf, mal runter” liest sich dann für eine Regierungspartei auch mehrdeutig.

Bei der CDU-Opposition können Interessierte den 32seitigen Werbemittelkatalog 2002 durchstöbern oder auch im Internet surfen; der e-shop unter www.cdu.de ist prallgefüllt. “Weil man im September an die Macht möchte, sind neben den Rennern gerade aussagekräftige Elemente im Angebot”, so GWW-Vorsitzender Hans-Joachim Evers. Die Mint-Card trägt den Aufdruck “Frischer Wind für Deutschland”. Und am Fahrradlenker soll die Fingerklingel “Signal für den Wechsel” für Stimmung im Volke sorgen. Auch der Windbreaker “CDU” soll für den Durchbruch zur Regierungsverantwortung sorgen. In Millionen-Stück-Auflage verteilen CDU-Mitglieder zudem die PIN´s “Zeit für Taten”.

Bei der PDS rangieren Werbeartikel unter der Rubrik “Fan-Artikel“. Die beiden Hauptprodukte sind ein französischer Rotwein mit dem Etikett: “Der Rote aus Frankreich für die Roten in Deutschland” sowie “Rote Socken” mit dem Hinweis, dass diese “zum Anziehen geeignet” sind und ein “gängiges Größensortiment” vorhanden ist.

Die Freien Demokraten setzen ganz auf die national wohl bekannteste Zahl “18″. Es gibt die “18-Euro-Scheine”, die “Anstecknadel 18″, das “Polohemd 18″, das “Mousepad 18″ und so weiter und so weiter. Nahezu 100 Mal ist die Zahl/Warenkombination gelistet.

Während nach dem 22. September 2002 Plakate eingerollt, Fernsehspots vergessen und Zeitungsartikel weggeworfen werden, bleibt das Werbemedium “Werbeartikel” in den Händen der Wähler – bis zur nächsten Wahl. Denn darin sind sich Koalition wie Opposition einig: Werbeartikel sind exzellente Wahlhelfer.

GWW e. V.
Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft
Düsseldorf
Geschäftsstelle:
41460 Neuss
Tel.: 02131 / 22 26 80
Fax: 02131 / 22 26 60

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15. Juni 2002

Werbung zum Anbeißen macht “König Kunde” Appetit auf mehr

Düsseldorf. Essen und Trinken hält nicht nur Leib und Seele zusammen. Auch der Kontakt zwischen der Wirtschaft und ihren Kunden kann durch Lebensmittel verbindend wirken. Möglich machen dies Werbeartikel, die sprichwörtlich durch den Magen gehen. Von Süßigkeiten jeder Art, über Müsli-Riegel und Schokolade, oder Fitness-Getränke und Bonbons, bis hin zu Lachs und Wein kann die Positiv-Branche praktisch jeden Geschmack treffen.

Und da bekanntlich Deutschland nicht nur um 10.30 Uhr ein kleines Päuschen einlegt, sondern praktisch zu jeder Tages- und Uhrzeit Hunger und Durst gestillt werden, ist der Werbeartikel immer präsent. Darauf weist der Gesamtverband der Werbeartikelwirtschaft (GWW) e.V. hin. “Haben Sie schon mal einen Hörfunk-Spot gegessen, an einer Zeitungsanzeige oder Fernsehwerbung gerochen? Das funktioniert natürlich nicht. Beschert aber dem Werbeartikel eine Sonderstellung in der Welt der Werbung”, so GWW-Vorsitzender Hans-Joachim Evers, “Die Wirtschaft kann sich beim Kunden besonders angenehm und nachhaltig in Erinnerung bringen.”

Mit der Überreichung von eß- oder trinkbarer Werbung verbinden die werbungstreibenden Unternehmen natürlich konkrete Botschaften; frei nach dem Motto “Das Auge isst mit”. Im Zuge der Fusionswellen hat sich beispielsweise die sogenannte “bi-bottle” einen Namen gemacht. Bei dieser Weinflasche sind gleich zwei Hälse angebracht und der Slogan verbunden: “Das Gute aus zwei Unternehmen verbindet sich zu Ihren Gunsten”.

Seit der Währungsumstellung sind “Schoko-Euro´s” in aller Munde. Ebenso liegen “Schoko-Handy´s” und “Schoko-CD´s” voll im Trend. Ganz gleich ob in Zartbitter oder Vollmilch, Hauptsache: es schmeckt. Und selbstverständlich zählen Weihnachtsmänner und Osterhasen zu den vollmundigen Klassikern der Werbeartikelwirtschaft.

Bei atemberaubenden Angeboten verspricht die “Mint-Card” eine Alternative zum bekannten Pfefferminz-Riegel. In der praktischen Form einer leicht überdimensionalen Visitenkarte sind “50 erfrischende Kontakte” verpackt und verlocken zum gelegentlichen Naschen. Nicht selten bitten Kunden um Nachschub. Adresse und Telefonnummer steht ja auf der Verpackung.

Ähnlich nachhaltig wirken Tee- oder Kaffeeangebote. Wenn Firmen wünschen, dass Ihre Werbebriefe gelesen werden, kann ein beigefügter Teebeutel mit Logo-Aufdruck Wunder wirken. Erst recht wenn die Aufforderung zum sich Verwöhnen lassen genannt wird: “Nehmen Sie sich ruhig Zeit und genießen Sie unser Angebot.” Diese Form der Werbeartikel nennen Brancheninsider “Werbe-Verstärker”. Diese werden gerade bei Briefaussendungen mit hoher Stückzahl intensiv genutzt: Der kleine Nikolaus zum Jahresende, der kleine Osterhase im Frühjahr oder eine kleine Tüten Gummibärchen. Der Kunde wird animiert, sich mit dem Angebotsschreiben zu beschäftigen. “Es ist besser”, verdeutlicht Hans-Joachim Evers, “die Verweildauer des Briefes erhöht sich in den Händen des Kunden, als die Aufenthaltszeit im Papierkorb.”

Stark im Kommen sind jegliche Offerten im Freizeit- und Fitnessbereich. Ob Traubenzucker oder Müsli-Riegel, frische Äpfel oder Bananen. Bei jedem Biß weiß der Kunde direkt, dass es ihm hilft bzw. gut tut. Und schon hat die Wirtschaft ihr Ziel erreicht: positiver Kontakt zum Kunden. Wenn ein Unternehmen zudem seine Verbundenheit zur Region besonders zum Ausdruck bringen möchte, dann sind oftmals Präsentkörbe das Richtige.

Bei allen Aktivitäten im Ernährungssektor ist die exakte Kenntnis über die geschmacklichen Vorlieben des Kunden extrem wichtig. Wer kein Fischesser ist, rümpft selbst bei einem Lachs-Brett die Nase und wer kein Weinliebhaber ist, wertschätzt auch keinen “97er Cabernet Souvignon”. Ergebnis: Wirkung verpufft. Hinzu kommt das Wissen um eventuelle Erkrankungen, wie etwa Diabetes. Einem derartigen Kunden ein herrliches Pralinenpräsent zu überreichen, dürfte als geschmacklos gewertet werden.

Ist der Kunde aber auf den Geschmack gekommen, dann macht jeder weiterer Kontakt der werbetreibenden Wirtschaft Appetit auf mehr. Der Kunde empfindet es als Aufmerksamkeit der Wirtschaft, wenn er mit leckeren Kleinigkeiten bedacht wird. So folgt dem Tee-Beutel, die Tee-Tasse und die Tee-Kanne. Oder nach einer Weinflasche erreicht den Kunden dann ein Korkenzieher und später Weingläser. Guten Appetit!

GWW e. V.
Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft
Düsseldorf
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16. Mai 2002

Wenn “König Kunde” Urlaub macht geht die Wirtschaft mit

Bald kommen die schönsten Tage des Jahres: Der Urlaub. Millionen Menschen machen sich für einige Woche auf, vergessen den Alltag und den Beruf. Lassen den Chef einen guten Mann sein und überlegen, wie sie am Strand oder in den Bergen ihre Freizeit genießen können. Bevor aber das kollektive Normadentum auf Zeit sich selbst als liebgewordene Kundschaft aus dem Auge verliert, geht die Wirtschaft lieber mit in den Urlaub. Werbeartikel machen es möglich. Darauf weist der Gesamtverband der Werbeartikelwirtschaft (GWW) e.V. hin. “Als dreidimensionales Werbemedium”, so GWW-Vorsitzender Hans-Joachim Evers, “ist der Werbartikel leicht im Kofferraum verstaut oder auf der Picknickdecke ausgerollt. Vergleichen Sie diese Wirkung mal mit einer Zeitungsanzeige oder einem Hörfunkspot”.

Und die Werbeartikelwirtschaft hat sich für den Sommer 2002 viel Originelles vorgenommen. Das Strandspiel-Set zum Bespiel. Wenn gleich man beim ersten Hinhören eine Sammlung von Outdoorspielen vermutet, verbirgt sich im Detail der Potpourri einer Wurfscheibe, einem Wasserball, einem Drachen, zwei Fanghandschuhen mit Schlagball sowie Holz-Strandspiele mit aufgedruckten Spielfeldern für Ludo und Schach. Bei dieser Vielfalt kann es auch am Strand mal regnen. Durch den dezenten Werbeaufdruck auf den Materialen wissen Vater, Mutter und Kind, wem sie diese Urlaubsfreuden verdanken.

Ganz im Trend der frankophilen Urlauber ist das Traditionsspiel “Boule” oder “Petanque”. Wenn die sechs Metallkugeln durch die Luft fliegen und hoffentlich der vorweggeworfenen Holzkugel am nächsten kommen, fliegen die Werbeaufdrucke der Wirtschaft mit. Im wertigen Nylonetui oder einer massiven Holzschatulle bleibt der Spaß am Kugel-Spiel lange erhalten. Vor allem prägt sich der Name des werbetreibenden Unternehmens ein.

Für die Fans der heimischen Mittelgebirge begleitet die Werbeartikel-Wirtschaft im Sommer 2002 den Kunden König mit einem neuen “Picknick-Rucksack“. Der Renner beinhaltet für zwei Personen Teller und Sektgläser aus Kunststoff, Besteck und Kellnermesser aus Edelstahl, Kühlfach und Fronttasche mit Reißverschluss. Nicht zu vernachlässigen der “Flaschenkühler”. Dieser vereint ein Kühlfach für eine 1 Liter Getränkeflasche mit separatem Fach für zwei Kunststoffgläser, zwei Servietten und Kellnermesser. Für Hardcore-Wanderer gibt´s den Trecking-Rucksack.

Wenn das Urlaubsziel zum Meeresstrand führt, dann wissen alle Badehandtuch-Urlauber, wie schnell sich der halbe Strand auf dem eigenen Frottee-Viereck wiederfindet. Mit dem “airtowel” gehören Erinnerungen mit knirschenden Zähnen beim Essen oder Krabbeln im Bikini der Vergangenheit an: Auf einer Größe von 116 mal 208 Zentimetern bildet sich ein aufblasbarer Kunststoffrand um das Handtuch und schützt vor unliebsamen kleinen Eindringlingen. Nützlich und praktisch. Was will man mehr. Und die Wirtschaft freut sich über die dankenden Urlaubsgrüße der Kundschaft.

Und was ist, wenn auch die Sonne Urlaub macht? Regen und nichts als Regen die Wetterlage beherrscht? Auch hier weiß die Werbeartikelwirtschaft guten Rat. Neben den bekannten Regenumhängen sind derzeit großflächige Regenschirme beliebt, auf deren Innenseite Strandlandschaften aufgedruckt sind. So bleibt die “sichtbare” Hoffnung auf sonnige Tage. Wenn es neben dem Regen noch heftigen Wind gibt, dann hilft der “Sturmschirm”. Das Fieberglasgestell mit Nylonbespannung ist patentgeschützt und vor dem unliebsamen Umklappen eine echte Hilfe.
Auch in punkto Urlaubs-Vorsorge bleibt die Werbeartikelwirtschaft keine Antwort schuldig. Hierzu GWW-Präsident Hans-Joachim Evers: “Die Reiseapotheke sollte bei keinen Ferien fehlen. Zumindest ein kleines Pflastermäppchen gehört zur umsichtigen Grundausstattung. Familien mit kleinen Kindern bevorzugen für den Badeurlaub selbstverständlich Schwimmflügel für die Kleinen und zum Schutz gegen die UV-Strahlen der Sonne bieten sich handelsübliche Sonnencremes und Lip-Sticks an, die auf ihrer Verpackung den Werbeaufdruck des überreichenden Unternehmens trägt. Mit einer Sortimentsvielfalt von mehreren hundert Einzelartikeln ist die Werbeartikel-Wirtschaft auf die Urlaubszeit bestens vorbereitet.”

Interessant ist, dass die werbetreibende Wirtschaft oftmals die handelsüblichen Produkte zu günstigeren Preisen von Werbeartikel-Händlern beziehen können, als dies in Kaufhäusern der Fall ist. Das hängt damit zusammen, dass die Kalkulationsspanne zwischen Ein- und Verkauf in der Werbeartikelwirtschaft sehr viel geringer ist.

GWW e. V.
Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft
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